Berufserfahrene

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“Wer hätte gedacht, dass so viel Flexibilität hier möglich ist?”
Portrait  des Mitarbeiter Steve
Steve - IT-Projektleiter und Business-Analyst

Bei der BVK seit: 1. August 2001

Ausbildung: Kaufmann für Bürokommunikation

Position: IT-Projektleiter und Business-Analyst im Ressort Kapitalanlage

"Ich habe ein wahnsinnig vielfältiges Aufgabengebiet. Das liegt mir, das liebe ich. Ich kam direkt nach meiner Ausbildung zur BVK und bin inzwischen 18 Jahre dabei. In dieser Zeit habe ich in verschiedenen Bereichen gearbeitet und ganz unterschiedliche Aufgaben gehabt. Die Möglichkeiten, sich neu auszuprobieren, sind wirklich sehr gut. Wer bei uns etwas erreichen möchte, sollte begeisterungsfähig sein und gern über den eigenen Tellerrand schauen – dann stehen viele Wege offen. Ich komme jedenfalls immer sehr gerne zur Arbeit und gehe abends zufrieden nach Hause, weil ich etwas erreicht habe.

Mein persönliches Highlight war eine große Feier, die ich vor einigen Jahren organisieren durfte. Damals war ich IT-Fachkoordinator und habe die EDV-Kooperationspartner betreut. Ich habe gefragt, ob ich die Organisation übernehmen darf, weil ich Spaß an sowas habe und mich gern mit einbringe. Wir hatten gleich mehrere Gründe zu feiern: zehn Jahre produktiver Einsatz unserer Software, außerdem 100 Jahre Beamten- und 75 Jahre Zusatzversorgung. Mit 250 Gästen haben wir bei tollem Programm in einem Münchner Biergarten bis spät in die Nacht gefeiert. Viele Kolleginnen und Kollegen sprechen heute noch über das großartige Fest. Das freut mich sehr."

“Den menschlichen und bodenständigen Charakter finde ich sehr angenehm”
Portrait von Felix
Felix - ehem. Trainee im Asset-Management

Bei der BVK seit: 1. April 2018

Vorher: Ausbildung zum IT-Systemkaufmann, danach Master in Economics und Diplom in Political Science

Position: Seit 1. April 2019 Einstieg im Riskmanagement, vorher Trainee im Asset-Management

„Als ich Trainee wurde, hatte ich neben meiner Ausbildung und meinem Studium schon etwas Berufserfahrung sammeln können, unter anderem bei der Deutschen Bundesbank und bei einer Münchner Ratingagentur. Weil ich gerne das komplette Spektrum eines großen Pensionsfonds kennenlernen wollte und mich die vielen Asset-Klassen sehr interessieren, die hier unter einem Dach vereint werden, habe ich mich für das Traineeprogramm der BVK beworben.

Meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Besonders gut gefällt mir der wertschätzende und rücksichtsvolle Umgang – es gibt hier keine Ellenbogenmentalität, hier zählt der gemeinsame Erfolg. Die Vorgesetzten sind aufgeschlossen und berücksichtigen individuelle Interessen. Besonders spannend finde ich zum Beispiel, dass wir im Asset-Management mit vielen internationalen Managern zusammenarbeiten. Schon als Trainee wurde ich als geschätztes Mitglied meines Bereichs betrachtet und in die jeweiligen Stationen integriert. Inzwischen habe ich das Programm abgeschlossen und arbeite fest im Riskmanagement der BVK.“

„Unsere IT muss sich hinter den Großen nicht verstecken“
Portrait Sigrid
Sigrid - stellvertretende Sachgebietsleiterin

Bei der BVK seit: 1. Oktober 2009

Ausbildung: Diplom in Wirtschaftsinformatik

Position: stellv. Sachgebietsleiterin in der Informationsverarbeitung

Vor zwölf Jahren habe ich die Seiten gewechselt: vom Softwarehersteller zur BVK. Obwohl ich anfangs Vorbehalte gegen den öffentlichen Dienst hatte, ist die BVK inzwischen mein längster Arbeitgeber – weil ich mich wohlfühle und das Umfeld stimmt. Als Informatikerin muss ich hier nicht doppelt so viel leisten wie Männer. Ich werde an meiner Leistung gemessen, wie alle anderen auch. Demnächst übernehme ich eine Referatsleitung. Für vier IT-Sachgebiete verantworte ich dann die strategische und operationelle Ausrichtung der Softwareentwicklung und stelle sicher, dass unsere Anwendungen die Geschäftsprozesse der Fachbereiche effektiv unterstützen. Dafür tausche ich mich mit den Verantwortlichen aus, um ihre Anforderungen kennenzulernen, sie zu beraten und unsere Kapazitäten zu planen. 

Bis vor Kurzem war ich Teil eines zehnköpfigen, komplett selbstorganisierten Teams in der Anwendungsentwicklung. Unseren Workflow haben wir über ein Kanban-Board gesteuert, von dem sich jeder seine Aufgaben selbst nehmen konnte. Gemeinsam haben wir die agile Softwareentwicklung eingeführt. Das hat großen Spaß gemacht und wurde schnell zum Selbstläufer, weil hinter agilen Konzepten andere Denkansätze und Arbeitsprozesse stehen. Auf Konferenzen, bei denen ich manchmal auf Entwicklungsteams großer Unternehmen treffe, merke ich immer wieder: Die sind nicht weiter als wir, was man beim öffentlichen Dienst vielleicht nicht vermuten würde.

Ich arbeite wahnsinnig gern hier und engagiere mich über meinen Arbeitsbereich hinaus. Für unsere dualen Studierenden der Wirtschaftsinformatik bin ich die fachliche Ausbildungsleiterin. Daneben arbeite ich an der Neuausrichtung unserer Nachwuchsförderung mit. In einem tollen Team organisiere ich außerdem etwa alle zwei Jahre eine Konferenz für die IT-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter der BVK. Das nimmt viel Zeit in Anspruch, macht mir aber richtig viel Spaß. Und ich helfe dabei, ein Frauennetzwerk zu etablieren. Mit verschiedenen Initiativen möchten wir Frauen in der BVK sichtbarer machen. An unserer Auftaktveranstaltung hat neben unserem Vorstand auch Landtagspräsidentin Ilse Aigner teilgenommen. Es freut mich sehr, dass die Resonanz unter den Teilnehmerinnen so positiv war.

„Karriere als Quereinsteiger mit Familie – bei der BVK ist alles möglich“
Portrait Sebastian
Sebastian - Systemadministrator für Drucksysteme

Bei der BVK seit: 1. September 2000 / 1. April 2008

Ausbildung: Sozialversicherungsfachangestellter

Position: Systemadministrator für Drucksysteme

Ich kam direkt nach meiner Ausbildung zur BVK, habe aber bald gekündigt, um mein Abitur nachzuholen und Zivildienst zu leisten. Danach habe ich bei einer Krankenkasse gearbeitet und schnell gemerkt: Ich will zurück. Nach meinem Wiedereinstieg war ich zuerst Sachbearbeiter in der Beamtenversorgung. Inzwischen bin ich Systemadministrator. Ich wollte mehr technische Aufgaben übernehmen und habe mich sofort beworben, als vor einigen Jahren eine Stelle in der IT-Abteilung frei wurde. Als Quereinsteiger musste ich natürlich noch einiges lernen, aber IT war schon immer mein Steckenpferd. Vieles habe ich mir selbst beigebracht oder von Kolleginnen und Kollegen gelernt. Ergänzend habe ich einige Schulungen besucht, die ich selbst auswählen durfte.

Wir nutzen Nagios, eine Software zum Monitoring komplexer IT-Infrastrukturen, außerdem Elastic zur Datenverarbeitung und Valumination als Tickettool. Ich bin im Team für Dokumenten-Input und -Output und für die Systemüberwachung zuständig. Mein Know-how ist gefragt, wenn wir neue Systeme einführen, zum Beispiel den DataMatrix-Code für Banküberweisungen per App. Beim geplanten Umzug ins neue Firmengebäude sind wir ebenfalls gefordert: Weil es dort keine festen Arbeitsplätze mit zugeordneten Druckern mehr geben wird, richten wir Follow-me-Print ein. Druckaufträge können dann an jedem beliebigen Drucker freigegeben werden.

In meinem Bekanntenkreis wechselt man meist den Arbeitgeber, wenn man etwas ganz Neues machen will. Hier ist das nicht nötig. Wir können in anderen Abteilungen hospitieren, um ihre Aufgaben kennenzulernen. Für mich war es sehr interessant zu erfahren, was die Teams machen, für die wir Hardware-Lösungen entwickeln. Ich fühle mich durch und durch als Dienstleister. Man macht was für andere – das finde ich toll. Dabei habe ich viel Gestaltungsspielraum. Überhaupt gibt es eine große Flexibilität seitens der BVK. Wenn man hier an eine Tür klopft, ist die Chance groß, dass sie sich öffnet. So kam ich von der Sachbearbeitung zur IT. Um meinen Beruf mit meiner Familie vereinbaren zu können, habe ich direkt nach meiner Einarbeitung zwei Tage pro Woche von zu Hause gearbeitet. Das war kein Problem, und ich habe dadurch mehr Zeit für meine beiden Kinder. Die Betreuungsangebote der BVK habe ich auch gern angenommen. Es ist schön, wenn das eigene Kind im selben Gebäude mit den Kindern von Kolleginnen und Kollegen in die Krippe geht und man immer mal vorbeischauen kann. Nach so vielen Jahren kenne ich natürlich viele in der BVK. Das Miteinander ist einfach klasse. Wir gehen immer gemeinsam zum Mittagessen. Die Kantine ist echt top!