Pressemitteilung

10.10.2019

BVK Zusatzversorgung - erfolgreich

Sitzung des Vewaltungsrats der BVK Zusatzversorgung
Sitzung des Verwaltungsrats der BVK Zusatzversorgung (Copyright: Ippisch)

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 bei der BVK Zusatzversorgung
Besonders positiv: Anstieg der Mitgliederzahl

Der Jahresabschluss der Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden (BVK Zusatzversorgung) ist von deren Verwaltungsrat in dessen Sitzung am 10. Oktober 2019 zustimmend zur Kenntnis genommen worden. Der Verwaltungsrat der Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden nahm zudem den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018 und den Wirtschaftsplan 2020 zustimmend zur Kenntnis. Der Geschäftsführung wurde Entlastung erteilt.

Positive Bestandsentwicklung 2018

Die BVK Zusatzversorgung zeigte im Geschäftsjahr 2018 in nahezu allen Bereichen eine  erfreuliche Entwicklung. Zum Jahresende 2018 waren 5.850 kommunale oder kirchlich-caritative Arbeitgeber Mitglied der BVK Zusatzversorgung. Damit ist die Mitgliederzahl im Jahresverlauf um genau 61 gestiegen. Das ist ein bemerkenswertes Wachstum, das in keinem der letzten acht Jahre davor erreicht wurde. Eine Zunahme der Mitglieder führt natürlich auch zu einer Zunahme der Versichertenzahl. Sie stieg im letzten Jahr um über 42.000 auf insgesamt 1.461.801. Das ist ein Anstieg um 2,98 %.

Besonders stark war das Wachstum auch bei unserer freiwilligen Versicherung – PlusPunkt-Rente. Dort betrug der Versichertenbestand zum Ende des Jahres 2018 genau 44.321 Verträge. Gegenüber 2017 bedeutete dies einen Anstieg um 9,9 %. Bei der PlusPunktRente wurde der seit Dezember 2011 geltende Tarif zum Ende des Jahres 2018 für Neuabschlüsse geschlossen und durch einen neuen – seit Januar 2019 geltenden Tarif – ersetzt. Vor diesem Hintergrund führte transparente Information und gute Beratung durch unseren Außendienst im Jahr 2018 zum  Abschluss von 4.790 neuen Verträgen der PlusPunktRente.

Kapitalanlagen

Schwierige Bedingungen prägen die Finanzmärke bereits seit mehreren Jahren – volatile Wertpapiermärkte, flache Zinsstrukturkurven und eine anhaltend intensive Wettbewerbssituation auf den Kapitalanlagemärkten. Trotz dieses komplizierten Umfelds konnte die BVK Zusatzversorgung für das Geschäftsjahr 2018 mit einer Nettoverzinsung von 3,32 % eine ansehnliche Rendite erzielen. Das überaus positive Ergebnis des Vorjahrs (3,73 %) konnte allerdings nicht wieder erreicht werden. Bei einem Anlagevolumen von über 22 Mrd. € betrug die Summe der im Jahr 2018 erwirtschafteten Kapitalerträge 783,92 Mio. €. Obwohl ein Teil der Kapitalerträge zur Finanzierung laufender Leistungen aufgewendet wird, konnte der Kapitaldeckungsgrad im durch Umlagen und Zusatzbeiträge finanzierten Abrechnungsverband I auch in diesem Geschäftsjahr weiter erhöht werden. Er lag bei 55,9 % (Vorjahr: 55,6 %).

Perspektive

Insgesamt befindet sich die BVK Zusatzversorgung in finanziell geordneten Verhältnissen. Die Verpflichtungen im Abrechnungsverband I sind aufgrund des soliden Finanzierungskonzepts auf Dauer gesichert. Gleiches gilt für die Verpflichtungen im Abrechnungsverband II und für die  garantierte Leistung der freiwilligen Versicherung – PlusPunktRente. Wie schon in den letzten Jahren kann man bei der BVK Zusatzversorgung auch in näherer Zukunft von einer kontinuierlichen Entwicklung ausgehen. Die Zahl der Versicherten wird voraussichtlich weiter leicht ansteigen, die Zahl der Leistungsempfänger wird im Vergleich dazu etwas stärker wachsen. Durch die mittlerweile sehr weitgehende Kapitaldeckung der Anwartschaften wird sich dadurch voraussichtlich aber keine stärkere Belastung der Mitglieder ergeben.

Bestellung eines neuen Verantwortlichen Aktuars 

Der seit 2007 amtierende Verantwortliche Aktuar der Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden, Herr Dipl. Math. Hartmut Maier, Referatsleiter im Bereich Mathematik der Bayerischen Versorgungskammer, wird im Mai 2020 in die Freistellungsphase der Altersteilzeit eintre-ten. Als designierte Nachfolgerin von Herrn Maier stellte sich in der Sitzung Frau Aktuarin (DAV) Susanne Rosenbusch, Referentin im Bereich Mathematik der Bayerischen Versorgungskammer, den Verwaltungsratsmitgliedern vor. Mit Zustimmung des Vorstands der Bayerischen Versor-gungskammer vom 4. Juni 2019 war Frau Rosenbusch für die Nachfolge von Herrn Maier vorgeschlagen. Der Verantwortliche Aktuar der Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden hat vor allem die Aufgaben, die Finanzlage der Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden insbesondere daraufhin zu überprüfen, ob die dauernde Erfüllbarkeit der sich aus den Versicherungsverhältnissen ergebenden Verpflichtungen dauerhaft sichergestellt ist, unter der  Bilanz die versicherungstechnischen Rückstellungen zu testieren sowie zum Jahresabschluss einen Aktuarsbericht zu erstellen. Der Verwaltungsrat fasste den Beschluss, Frau Susanne  Rosenbusch in Nachfolge von Herrn Hartmut Maier mit Wirkung zum 1. Januar 2020 zur Verantwortlichen Aktuarin der Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden zu bestellen.

Zur Bayerischen Versorgungskammer:

Als größte öffentlich-rechtliche Versorgungsgruppe Deutschlands ist die Bayerische Versorgungskammer ein Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum für berufsständische und kommunale Altersversorgung. Sie führt die Geschäfte von zwölf rechtlich selbständigen berufsständischen und kommunalen Altersversorgungseinrichtungen mit insgesamt knapp 2,3 Mio. Versicherten und Versorgungsempfängern, ca. 4,8 Mrd. € jährlichen Beitrags- und Umlageeinnahmen und ca. 3,4 Mrd. € jährlichen Rentenzahlungen. Sie managt für alle Einrichtungen zusammen ein Kapitalanlagevolumen von derzeit ca. 77 Mrd. € (Buchwert). Die Bayerische Versorgungskammer beschäftigt über 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist seit 2010 Unterzeichner der Charta der Vielfalt, seit 2011 Unterzeichner der UN-Prinzipien für verantwortungsvolles Investment (PRI) und seit Februar 2017 Unterzeichner des Memorandums für Frauen in Führung.